Aderlass gegen Bluthochdruck

Der Aderlass zählt neben der Blutegeltherapie zu den ältesten  Therapieverfahren überhaupt und erlebt ein „come back“ in der modernen Naturheilkunde und Alternativmedizin. Während im Mittelalter der Aderlass als ein „Allheilmittel“ bei diversen Krankheiten galt,  großzügig zum Einsatz kam und gravierende Folgen hatte, wird heute je nach Anamnese, Beschwerdebild, Geschlecht und Alter 50 bis zu 500 Milliliter abgelassen und stellt eine naturheilkundliche ausleitende Therapie dar.  

Durchgeführte Studien an zwei deutschen Kliniken lassen vermuten, dass regelmäßige Aderlässe den Bluthochdruck senken können.

Es konnte gezeigt werden, dass durch einen Aderlass der systolische  und diastolische Blutdruck deutlich gesenkt wurde. Es wird angenommen, dass durch die Reduktion des Eisenwertes die Elastizität der Gefäßwände verbessert wird. 

Menschen mit Übergewicht, Bluthochdruck, mit plethorischem Aussehen,  die unter Schwindel, Kopfschmerzen, hohen Blutfettwerten (z. B. Cholesterin) und Durchblutungsstörungen leiden,  können von einem Aderlass profitieren.

In einer Studie wurde gezeigt, dass ein Teil Patienten mit Bluthochdruck die Medikamenteneinnahme reduzieren konnte und ein anderer Teil auf die Medikamenteneinnahme gänzlich verzichten konnte.

Weitere Indikationen z. B.

  • Arteriosklerose
  • Asthma bronchiale
  • Erhöhte Blutfettwerte (z. B. Cholesterin)
  • Erhöhte Hämatokritwerte 
  • Erhöhte Harnsäure (Hyperurikämie)
  • Herzschwäche
  • Hörsturz
  • Kinderwunsch
  • Klimakterium mit Hitzewallungen
  • Nasenbluten
  • Rauchen
  • Thromboseneigung
  • vermehrtes Schwitzen

Kontraindikationen bei einem Aderlass sind u. a.: Niedriger Blutdruck (Hypotonie), Blutarmut (Anämie), allgemeine Schwäche, hohes Alter, Austrocknung, Infekte mit Fieber einhergehend, Frieren und rezidivierende Angina pectoris.

In meiner Naturheilpraxis führe ich regelmäßig Aderlässe durch. Je nach Verfassung des Patienten wird ein kleiner Aderlass (50 – 150ml) oder ein großer Aderlass (bis zu 500ml) durchgeführt. Die Blutentnahme erfolgt über eine Vene.

Nach einer Hautdesinfektion wird die Vene mit einer speziellen Kanüle punktiert und über einen Schlauch in ein Gefäß abgelassen. Während der Behandlung wird der Blutdruck in regelmäßigen Abständen überprüft.

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Marina Hirsch-Sanders
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