Blutegeltherapie

Die Blutegeltherapie besteht seit mehr als 2000 Jahren und gehört zu den ältesten Heilmethoden. Trotz moderner Medizin hat die Blutegeltherapie überdauert und erlebt aktuell auch in der Schulmedizin eine Renaissance. 

Insbesondere hat sich die Blutegeltherapie in den Bereichen der plastischen Chirurgie, bei der Schmerzbehandlung und bei Arthrose (Gelenkverschleiß) bewährt. Letztere konnten durch zwei wissenschaftliche Studien, insbesondere bei Kniegelenksarthrose (Gonarthrose) belegt werden. 

Die Blutegeltherapie hat viele positive Wirkeigenschaften wie entzündungshemmende, abschwellende, schmerzstillende, blutverdünnende  und blutreinigende Eigenschaften. 

Schon eine einmalige Blutegeltherapie kann zu einer deutlichen Schmerzreduktion führen und eine langwierige Behandlungstherapie unter gegebenen Umständen ersetzen oder hinauszögern.

Behandlungserfolge sind bei folgenden Krankheitsbeschwerden durch wissenschaftliche Studien belegt:

  • Kniegelenksarthrose
  • Ritzarthrose (Daumensattelgelenksarthrose)
  • Tennisarm (Epicondylitis)
  • chronischen Rückenschmerzen (LWSHWS-Syndrom)
  • Mittelohrentzündung (Otitis media)
  • Hörsturz (Tinnitus)

Auch sind in einigen Fallberichten positive Behandlungserfolge beschrieben bei:

  • Hüftgelenksarthrose
  • Sprunggelenksarthrose
  • HalluxValgus 
  • Gicht-Arthritis
  • Hals-Arm-Schmerz (Cervicobrachialgie)
  • Kiefergelenksarthrose
  • Bandscheibenvorfall (Ödemreduktion)
  • Gelenkschwellung bei Rheumatoider Arthritis
  • Schleimbeutelentzündung (Bursitis)
  • Karpal-Tunnel-Syndrom  (CTS)
  • Ganglion
  • Fersensporn/ Halgundferse
  • Morbus Schlatter
  • Entzündung der Achillessehne (Achillodynie)
  • Venenleiden (Venenentzündung, Krampfadern)
  • Abszesse 
  • Blutergüsse
  • Bartholinzysten
  • (Peri-)Analthrombose
  • Pilonidalsinus (Steissbeinzyste)

Nicht jeder Patient ist für eine Blutegeltherapie geeignet, denn es gibt auch Kontraindikationen für eine Blutegeltherapie wie z. B. ausgeprägte allergische Reaktionen, Autoimmunerkrankungen, Blutarmut (Anämie), Cortisoneinnahme, Wundheilungsstörungen, Neigung zur Keloidbildung.

In meiner Praxis  setze ich die Blutegeltherapie bei vielen Schmersymptomen ein, es können sich dabei beeindruckende Ergebnisse insbesondere bei Gelenkschmerzen durch Verschleiß (Arthrose) oder durch Gelenküberlastung  z. B. bei Bänderzerrungen erzielen lassen.

Gelenkschwellung, Entzündung und Schmerzen können deutlich reduziert werden, so dass eine Gelenkspiegelung (Arthroskopie) oder ein künstlicher Gelenkersatz (Knie- oder Hüftprothese) hinausgezögert oder vermieden werden können. 

Im Speichel der Blutegel befinden sich  ca. 20 beannte Substanzen die mit dem Speichel in das Gewebe abgegeben werden und dort entzündungshemmend, schmerzstillend und gerinnungshemmend wirken. Eine leichte und über längere Zeit andauernde Nachblutung wirkt reinigend und gleicht einem sanften Aderlass.

Die in meiner Naturheilpraxis in Zehlendorf angewandten Blutegel sind eigens für menschliche Therapiezwecke gezüchtet und  erfüllen die hohen EU-Anforderungen an die Blutegelzucht. Die Blutegel kommen in jeder Therapiesitzung einmalig zur Anwendung und unterliegen dem Arztneimittelgesetz.

Eine Blutegeltherapie sollte Gründlich geplant werden und bedarf vorher einer gründlichen Anamnese, körperlichen Untersuchung und einem Blutlabor.  

Sollten Sie Interesse an einer Blutegeltherapie haben, berate ich Sie gerne, ob bei Ihnen eine Blutegeltherapie eine Behandlungsoption darstellt, denn es bestehen auch Kontraindikationen einer Blutegeltherapie wie z. B. Immunerkrankungen, Kortisonbehandlungen, Anämie (Blutarmut), Wundheilungsstörung, Keloidneigung, ausgeprägte Allergien, akute Infektionen, Schwangerschaft, blutverdünnende Medikamente u. a.

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