Weitere Schwerpunkte

Darmerkrankungen

Neben der Ausscheidungsfunktion ist der Darm für die Verdauung und Nährstoffresorption zuständig, reguliert den Wasserhaushalt, produziert Hormone und Botenstoffe. Laut Dr. M. Gehrson werden  95% des Serotonins (Glückshormon) in unserem Darm produziert. Es existiert eine enge Verbindung und Kommunikation zwischen dem Darm und unserem Gehirn. 

Die Wände des Darms haben eine Barrierefunktion und steuern, was in das But gelangt, um weiter in die Organe transportiert zu werden. 

Tight Junktions, das sind kleine Lüken in der Darmwand, lassen im gesunden Darm Wasser und Nährstoffe durch und hemmen den Durchtritt von Schadstoffen. Bei einem kranken, entzündeten Darm funktioniert diese Barrierefunktion unzureichend, so dass Schadstoffe in das Blut gelangen und von dort aus zu Entzündungen und Organschäden führen können.

„Leaky Gut“ ist von der Schulmedizin eine nicht anerkannte Diagnose, so dass viele daraus folgende Beschwerden nicht mit einem „undichten Darm“ in Zusammenhang gebracht werden.  Vermutlich ist das mit den wenig existierenden wissenschaftlichen Studien zu begründen.

Folgende Erkrankungen werden z. B. im Zusammenhang mit einem durchlässigen Darm diskutiert:

  • Autismus
  • Chronisches Müdigkeitssyndrom
  • Fibromyalgie
  • Hauterkrankungen
  • Migräne
  • Multiple Sklerose
  • Nahrungsmittelunverträglichkeit
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Stimmungsschwankungen und Depressionen

Eine gestörte Darmbarriere kann laborchemisch untersucht werden. Sollte eine Störung vorliegen, kann durch weitere Untersuchungen und einem individuellen, ganzheitlichen Therapieplan die Darmfunktion ins Gleichgewicht gebracht werden.  Je länger die Beschwerden bestehen, umso länger kann es dauern, bis sich ein Erfolg einstellt. „Die Wunderpille“ auf Rezept existiert nicht.

Umwelterkrankungen

Prävention, Diagnose und die Behandlung von umweltbedingten Krankheiten und Beschwerden sind das Ziel des relativ neuen Gebietes der Umweltmedizin.

Substanzen wie z. B. Schwermetalle (Quecksilber, Amalgam u. a.), Luftschadstoffe, Pestizide, Schimmelpilze, Pollen, elektromagnetische Felder und Lösungsmittel können unsere Gesundheit negativ beeinflussen.
Durch Umwelteinflüsse können sog. „Heilblockaden“ entstehen, die einen erfolgreichen Therapieverlauf behindern können.

Es werden z. B. folgende Erkrankungen und Symptome im Zusammenhang mit Umwelteinflüssen diskutiert:

Chronisches Müdigkeits-Syndrom (CFS)

Das chronische Müdigkeitssyndrom (CFS) ist eine Erkrankung, die durch extreme (bleierne) Müdigkeit gekennzeichnet ist und nicht durch eine bestehende Erkrankung erklärt werden kann. Bei körperlicher oder geistiger Aktivität kann sich die Müdigkeit verstärken und bei Ruhe findet keine Besserung statt.

Fibromyalgie (FMS)

Fibromyalgie ist eine Erkrankung, welche durch Schmerzen des Skelettes und der Muskeln gekennzeichnet ist. In der Forschung wird vermutet, dass Fibromyalgie die Schmerzempfindung verstärkt, indem die Art und Weise beeinflusst wird, in der das Gehirn die Schmerzsignale verarbeitet.

Sick-Building -Syndrom (SBS)/ Gebäudekrankheit

Nach Aufenthalt in Gebäuden kann es bei entsprechender Sensibilität bei Menschen zu unspezifischen Beschwerden und Befindlichkeitsstörungen kommen. Die Symptome können in bestimmten Räumen oder im ganzen Gebäude auftreten. Diskutiert werden Schadstoffkonzentrationen wie flüchtige organische Verbindungen in Gebäuden. Mögliche Quellen können z. B. sein: Klebstoffe, Kopiergeräte (Toner), Teppichböden, Reinigungsmittel, Klimaanlage, Biozide, Schimmelpilze…

Multiple Chemikalien-Sensitivität (MCS)

Die Multiple Chemikalien-Sensitivität beschreibt gesundheitliche Beschwerden, die durch chemische Empfindlichkeit verursacht wird. Die Beschwerden können durch hohes kurzzeitiges als auch durch niedriges langjähriges Einwirken von chemischen Substanzen ausgelöst werden.

Als mögliche Auslöser kommen z. B. in Frage: Pestizide, Lösungsmittel, Flammschutzmittel, Schwermetalle, Autoabgase, Reinigungsmittel, Weichmacher.

Symptome umweltbedingter Erkrankungen

  • Allergien und Asthma
  • Bluthochdruck
  • Erschöpfung
  • Gelenkschmerzen
  • Gereiztheit
  • Herzrasen
  • Herzrhythmusstörung
  • Infektanfälligkeit
  • Konzentrationsprobleme
  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Muskelschmerzen
  • Muskelschwäche 
  • Schlafstörung
  • Schmerzen langanhaltend
  • Schwindel
  • Vergesslichkeit  und Konzentrationsprobleme.

Allergien/ Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten

Allergien und Unverträglichkeiten treten dann auf, wenn ihr Immunsystem auf bestimmte Substanzen aus seiner Umwelt reagiert, was bei den meisten Menschen keine Reaktion hervorrufen würde.
Bei einer Allergie produziert Ihr Immunsystem Antikörper, die bestimmte Substanzen als schädlich identifiziert, obwohl das nicht der Fall ist. Die Überreaktion des Immunsystems kann zu chronischen Entzündungen führen.
Häufige Allergieauslöser sind z. B.: Pollen, Hausstaub, Milben, Hunde-, Pferde-, Katzenhaare, Erdnüsse, Walnüsse, Weizen, Eier, Milch, Schimmel, Medikamente, Insektenstiche, Latex.

Folgende Symptome können auftreten:

  • Anaphylaxie
  • Atemnot
  • Bindehautentzündung
  • Gesichtsschwellung
  • Großflächige Schwellung
  • Halsschwellung
  • Hautausschlag (Bläschen)
  • Hautjucken
  • Hautrötung
  • Husten
  • Juckreiz der Nase, Gaumen oder Augen
  • Juckreiz
  • Keuchen
  • Kribbeln
  • Lippenschwellung
  • Nasensekret
  • Nesselsucht am ganzen Körper
  • Neurodermitis mit Rötung, Hautschwellung, Hautbläschen und Hautverkrustung
  • Verstopfte, geschwollene Nase
  • Zungenschwellung

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